Wohnmobil

Frankreich 2018

(Bretagne/Normandie)

Vom 7.- bis 27. Juli 2018, fuhren wir von Havelberg ausgehend, quer durch Frankreich. √úber Bielefeld sollte es zuerst nach Concarneau, der sch√∂nen Partnerstadt, in der S√ľdwest-Bretagne gehen. Unterhalb von Paris (voll verstopfte Autobahnen), fuhren wir auf einen CP bei Chartres. Anschlie√üend, am 3. Tag der Anreise, fuhren wir durch bis zum Ziel, um dort die 3. Etappe der „Tour de France“ live mit zu erleben. Sch√∂n, dass es in den meisten St√§dten besondere Pl√§tze f√ľr Wohnmobile gibt. Wir standen dort drei Tage und sahen auch das Endspiel der Fu√üball-Weltmeisterschaft an. Die G√§ste der Bar hielten mich, wegen der komplett roten Kleidung, f√ľr einen Belgier und bewirteten uns mit H√§ppchen und freundlichen Worten.¬†Der Platz in Concarneau, lag 500 m vom Zentrum entfernt und bot Toiletten, Frischwasser und eine Entsorgungsm√∂glichkeit.

Gleich am ersten Tag, suchten wir eine der empfohlenen Creperien auf. Wir a√üen s√ľ√üe und deftige Crepes und tranken den vorz√ľglichen regionalen Cidre, aus sehr sch√∂nen, dort √ľblichen Porzellantassen. Die Str√§nde waren sauber und gar nicht voll. Den Paddler und Seglern sahen wir zu und radelten nachmittags mit den Mountainbikes in die Umgebung. In nur 6 km Entfernung, blieben wir dann noch einige Tage auf einem empfehlenswerten CP** in Fouesnant. Dort legte die Inhaberin Catherine, gro√üen Wert auf Nachhaltigkeit und einen behutsamen Umgang mit der Natur. Sie stellte uns G√§sten sogar einen Bioabfalleimer zur Verf√ľgung. Zum Strand waren es nur 50 m. Der neue Hafen und das sehenswerte St√§dtchen „Fouesnant“, waren nicht weit entfernt. Im kleinen St√§dtchen la Foret-Fouesnat, tranken wir unseren Kaffee und kauften in den √∂rtlichen Gesch√§ften ein. Ja, es ist ein Ort zum Wohlf√ľhlen und lies uns sp√ľren, dass wir in Frankreich waren. ¬†√úber Quimper , reisten wir weiter an die n√∂rdliche K√ľste der Bretagne und sahen uns die Hafenstadt „Roscoff“ an. Dort ging es ruhig, gepflegt und auff√§llig britisch zu. D. h., in der sch√∂nen Stadt hielten sich √ľberwiegend Engl√§nder auf. Die Restaurants und Caf√©s wurden gut besucht. Die G√§ste zeigten sich besser gekleidet und mit einem anderen Outfit, als in vielen anderen K√ľstenorten. Die Speisekarten lasen sich entsprechend. Gern w√§ren wir l√§nger geblieben.

Es ging mittags weiter die K√ľste entlang, nach „Paimpol“, wo wir den Wochenmarkt besuchten. Dort bot man alles an, was uns interessierte. Katrin fand sofort das lange gesuchte Kleid und probierte es an. Es passt, sieht gut aus, ist luftig und wird gekauft. Die Anprobe wurde durch zwei Damen begleitet, die Kommentare abgaben und uns, sogar auf Deutsch, ansprachen: Woher? Wohin Wie gef√§llt es euch?

Als N√§chstes gehen wir ins Restaurant und bestellen je einen Teller mit Meeresfr√ľchten/Krustentieren. Mit dem trockenen Wei√üwein, ist dieses Men√ľ genau dass, welches wir in Frankreich w√ľnschen. Der Tag ist mit dem schmackhaften Menu schon gelaufen. Zum Abschluss gibt es einen Kaffee und in der Bretagne auch mal ein Crepe mit etwas S√ľ√üen¬†Da wir m√∂glichst viele Orte sehen und genie√üen wollten, reisten wir schon nach dem Essen ab und auf der D 168 bis Lancieaux, noch vor dem Touristenort „Dinard, bei St. Malo. Sch√∂n, dass wir wieder einen CP mit nur drei Sternen fanden. Dort ist es ruhiger, keine Animation, kein Trubel, keine Wasserrutschen, usw. Die Abende werden nicht bespielt, keine Animation, keine Musikdarbietungen f√ľr Touristen.

Mit den Mountainbikes ging es entlang der wilden K√ľste, in die n√§here Umgebung. In den kleinsten Orten, gab es die sch√∂nsten Bars und Caf√©s. W√§hrend der ganzen Reise, kamen die Franzosen auf uns zu, was etwas ganz Neues war. Die Freundlichkeit der Menschen war schon auffallend und uns nicht unangenehm.

Unbedingt wollten wir auch die „Insel“ St. Michel besuchen, leider. Auf riesigen Parkpl√§tzen, ca 3 km entfernt, mussten wir Touristen parken und dann zu Fu√ü, oder per Bustransfer, uns zur Insel bewegen. Schon morgens um 10 h, dr√§ngten sich die Menschen, K√∂rper an K√∂rper durch die Gasse. Ein Besuch reicht f√ľr die n√§chsten 10 Jahre. Alles ist voll, sehr teurer und einfach nicht zu genie√üen, da man keine Ruhe hat und finden kann. Es tat uns gut, diesen Ort schnell wieder zu verlassen und in Richtung „Houlgate“, in der Normandie. An diesem K√ľstenabschnitt suchten wir lange nach einen CP o. Standplatz. Es war aber alles voll, sodass wir einen CP mit 5 Sternen nehmen mussten! Es war gepflegt, zu gepflegt und laut. Die √úberangebote (Fu√üballplatz, Tennisplatz, Klettergarten, Pool, Restaurant, Diskothek ….) brachten Unruhe und keine Erholung. Scheinbar m√∂gen aber viele G√§ste, gerade mit Kindern, Animationsangebote.¬†Die Stadt war voll in der Hand britischer Touristen, die gerade diesen Ort seit Jahrzehnten besuchen. Die Markthalle und deren vielf√§ltigen Angebote, mit dem dazugeh√∂rigen Trubel, entsprach wieder unseren Vorstellungen. Ein √ľberraschendes kleines Schw√§tzchen mit einer gepflegten Dame aus Paris. brachte interessante Informationen. Zum Abschluss, besuchten wir ein kleines Hotel und a√üen unsere geliebten Meeresfr√ľchte.

Schweiz 2017

(Appenzell/Matterhorn, Furkapass)

Wir mussten auf den ADRIA Twin 600 SP fast 11 Monate warten! Am 8. September 2017 ging es dann aber mit dem Wohnmobil los. √úber M√ľnchen, Hochstadt/Allg√§u, Lindau/Bodensee, f√ľhrte uns die Reiseroute in die Schweiz.

 

Gleich nach dem Grenz√ľbertritt fiel uns auf, dass dieses Land so aufger√§umt, sauber, fast klinisch rein wirkte. Selbst in den kleinen D√∂rfern gibt es Bahnverbindungen, sodass die Menschen auch ohne Auto zur Arbeit fahren k√∂nnen. Das ist vorbildlich. In Appenzell wird der ber√ľhmte, w√ľrzige, gleichnamige K√§se hergestellt. Hier besuchten wir einen Pfarrer, der seit 10 Jahren im Land lebt und urspr√ľnglich aus Ostwestfalen kommt. Er empfing uns mit einem duftenden Kaffee. Wir plauderten √ľber unsere gemeinsame westf√§lische Heimat, √ľber Westf√§lischen Pickert, das Leben allgemein und besonders √ľber die Menschen und die Erfahrungen in Helvetia.

√úber Wattwil steuerten wir unseren ersten CP in Sisikon/Vierwaldst√§ttersee, mit direktem Blick auf das Wasser an. Abends gab es Wildspezialit√§ten im kleinen, guten Restaurat vor Ort. √úber Andermatt, nur auf Landstrassen, durchquerten wir die Berge, zum Furkapass. Hinauf auf 2.336 m, √ľber unz√§hlige Serpentinen, Regen, Wind, Schneefall, Nebel …, fuhr ich √ľber meinen ersten Pass √ľber 2.000 m. Ehrlich gesagt, war ich froh, als es wieder bergab ging. Unser Tagesziel war Zermatt. Wenigstens ein Mal im Leben, wollte ich das Matterhorn life sehen. Auf dem CP in T√§sch fanden wir einen passenden Standplatz. Nur 6 km entfernt, bergauf und f√ľr den PKW-Verkehr gesperrt, lag unser Ziel. Nat√ľrlich versuchten wir noch nachmittags hinzukommen. Mit den Moutainbikes radelten wir los und kamen in den, am Dorf(Stadt)rand, nach Zermatt. Um das Matterhorn sehen zu k√∂nnen, mussten wir quer durch das touristische Zentrum, bis zum s√ľdlichen Rand laufen. Die dortigen sch√∂nen alten Holzh√§user, beruhigten unsere Augen und wir konnten die Sonne genie√üen und uns etwas ausruhen.

Immerhin hatten wir dieses Ziel erreicht. Nach einer sehr k√ľhlen Nacht, auf ca. 1600 m, ging es dann weiter, √ľber Sitten, Martigny, Fays, nach Chamonix-Mont-Blanc.

Frankreich 2017

(Ardeche/Bayonne, Arcachon, Bordeaux, Dordogne)

In Saint-Gervais-les-Bains pausierten wir und kauften im Supermarch√© gro√ü ein. √úber Albertville, ging es in Richtung S√ľden. Auf einer Autobahnrasst√§tte bei Grenobel, hatten wir ein Erlebnis der besonderen Art. Es gab nur 2 Angestellte, Selbstbedienung total, nur in Folien und Plastik verpackte, nicht frische Lebensmittel und Getr√§nke. Das war echt „unfranz√∂sisch“ und ungem√ľtlich. Was die wohl t√§glich an Abfall produzieren? √úber Valence ging es weiter an die Ardeche. Auf einem CP in Vallon-Pont-d¬īArc blieben wir einige Tage, fuhren mit dem Kajak 32 km den Fluss hinunter und genossen die kleinen Restaurants im Ort. Unser Verlangen nach einen „Suze“, erzeugte beim Barkeeper Gel√§chter. Diesen bitteren Aperetif, h√§tte seit 2 Jahren niemend mehr bestellt. Wir erhielten das bestellte Getr√§nk. Es schmeckte wunderbar und erinnerte an den ersten Aufenthalt.¬†Von dort fuhren wir in den kleinen Ort Berias, am Chassesac, um einen Freund zu besuchen. Der Ort besteht aus wenigen, grauen Natursteinh√§usern und wirkt verlassen, wenn nicht das einzige Caf√© ge√∂ffnet h√§tte. √úber Landstra√üen, kamen wir nach Montepellier, Perpignan und bogen dann nach Westen in Richtung Atlantik ab. √úber uns noch unbekannte Landstriche, fuhren wir entlang der Pyren√§en bis nach Tarscon s-Ariege, fast bei Andorra. Schade, dass wir hier nur auf der Durchreise waren. Es lohnt sich sicherlich, dieses Gebiet von Fr√ľhjahr bis Herbst zu durchwandern. √úber Foix, Pau, kamen wir nach Bayonne, dem sch√∂nsten Teil unserer diesj√§hrigen Frankreichtour.

In Ondres Plage, fanden wir den richtigen, strandnahen CP. Wir konnten zu Fu√ü zum Strand gehen, uns im Caf√© niederlassen und mit dem Mountainbike nach Biarritz und Bayonne fahren. In der Stadt fanden wir nicht nur eine sehenswerte Innenstadt, sondern auch die Markthalle, mit einem √ľberschwenglichen Angebot an Meeresfr√ľchten und mit dem Bayonnen-Schinken. An der kilometerlangen K√ľste, beobachteten wir die Wellenreiter. Das Donnern des Wassers, war auch noch auf dem CP zu h√∂ren.

Nach vier Tagen, fuhren wir nun weiter nach Norden und √ľbernachteten s√ľdlich der Dune du Pilat, einer 125 m hohen, riesigen Wanderd√ľne. In der Nachsaison fanden wir eine gewisse Ruhe und konnten den Ausblick auf das Meer genie√üen. Weiter ging es zum Bassin D¬īArcachon, wo wir die R√§der nutzten, um die sch√∂ne Stadt zu besichtigen und die weltbekannten Austern zu genie√üen. √úber Andernos les Bains, ging es dann zum Grand Crohot Oc√©an, auf einen ruhigen, direkt hinter den D√ľnen gelegenen WoMoplatz. Morgens liefen wir gleich an den Strand und konnten eine Kindergruppe beim Wellenreiten beobachten. Die Jungen und M√§dchen waren so motiviert und mit Begeisterung dabei, dass wir kurz davor waren, auch uns ein Brett zu kaufen.

Weiter ging es nach Bordeaux, wo wir die Stadt mit dem Mountainbike erkundeten und flott √ľber Pl√§tze und am Ufer der Garonne entlang fuhren. In den ruhigen Gassen tranken wir Kaffee und wollten dann doch weiter und nicht in der Stadt √ľbernachten. Unser Ziel war die westlich, im Inland gelegene Dordogne, bei Bergerac.

 

 

S√ľd-Tirol¬†

Ab Feldturns bei Brixen, kann man die Dolomiten¬†leicht erreichen und bei ausgedehnten Wanderungen¬†kennenlernen. Das Essen ist sehr gut und eine Mischung aus √∂sterreichischer und italienischer K√ľche. Allein der Gaumenschmaus und der gute Wein, sind eine Reise wert. ¬†

 

Griechenland 2015

Auf Chalkidiki fanden wir drei sehr verschiedene Halbinseln. Der Berg Athos ist vielen bekannt. Pro Tag, darf diese Halbinsel von max. 6 Besuchern betreten und besucht werden. Als Alternative empfiehlt sich eine Schiffstour entlang der K√ľste.

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Die Halbinsel Kassandra erkundeten wir mit dem Auto¬†und waren anschlie√üend froh, dass wir uns dort nur einen Tag aufgehalten hatten. Dort findet der Besucher √ľberwiegend Pauschaltourismus und die damit verbundenen Angebote.

Unser mittlerer Finger „Sithonia“, war zwar auch touristisch belebt, aber viel ruhiger, individueller¬†und weniger besucht. Dort besuchten wir regionale M√§rkte, konnten in Ruhe¬†einkaufen gehen und die K√ľche der kleinen, von Einwohnern frequentierten Tavernen, kennenlernen.

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