Paddeln + Touren

Paddeln

1er-Kajak + 2er-Canadier

Kurse

In 39539 Havelberg/OT Garz, direkt an der Havel

(Kurse in Berlin, z. B. in Tiefwerder oder Wannsee, plus 10 €/Pers. und Bootsmiete vor Ort)

auf Grundlage des DKV Deutscher Kanu Verband (Europäischer PaddelPass)

Canadier

Einsteigerkurs (2 Std.): 80 € bei Einzelunterricht,/Pers., 65 € ab 2 Pers. , ca. 3 Std.

Tageskurs mit Tour (5-6 Std.): 125 € bei einem Teilnehmer, 80 €/Pers. ab 2 Pers., 6-7 Std., Garz-Havelberg

Kajak

EPP0 für Einsteiger (Grundlagen, 2 Std.), 60 € Einzelunterricht,  45 €  ab 2 Pers., 40 €/Teinehmer ab 4 Pers.

EPP1 für interessierte Menschen (5 Stunden, Ein-/Ausstieg, Technik, Tour) 125 € Einzelunterricht, 80 € ab 2 Pers., 70 € ab 4 Pers., von 10-15 h, incl. 1 Std. Pause

EPP2 für ambitionierte Menschen (5 Std.,  Technik, Rettung, Sicherheit, Tour), 125 € Einzelunterricht, 80 € ab 2 Personen, 70 €/Teilnehmer ab 4 Pers.

SUP für Einsteiger  in Garz/Havel (Grundlagen): 50 €/Pers.,  10-12 h, oder 16-18 h

 

Tourenvorschläge

Havel

Garz – Havelberg: 1 Tag, ca. 16 km

Rathenow – Garz: 2 Tage, ca. 40 km

Garz-Werben: 2 Tage, ca. 40 km

Elbe

Havelberg (Fähre) – Wittenberge (Wahrenberg): 1 Tag, 38 km

TangermĂĽnde-Havelberg: 2 Tage

Werben-Dömitz-Hitzacker: 3 Tage

Garz-Havelberg-Werben-Dömitz-Hitzacker: 4 Tage

(organisierter RĂĽcktransport per PKW)

 

Ardeche

Im September 2017, auf unserer Wohnmobiltour durch Frankreich, stoppten wir natürlich an der Ardeche und hielten uns dort 3 Tage auf. Morgens um 8.00 h standen wir schon an der Kanuvermietung und setzten die Kajak ein. Mitten im September, war es morgens sehr kalt. Wir tauchten auf den Sit-on-Top-Kajak in das ca. 10 Grad kalte Wasser ein und fuhren, 32 km vor uns, frierend los. Erst als die Sonne höher Stand, machte uns das Paddeln an diesem Tag so richtig Spaß. Die Wildwasserstrecken waren leicht zu paddeln und wir kamen wesentlich schneller ans Ziel, als geplant. Schön, dass der Fluss um diese Zeit nicht so frequentiert ist, wie in der Hochsaison.

Loire  

Mit Freunden das Alpenvereins Berlin, paddelten wir im Jahr 2004 die Loire herunten. Bei La Charité-sur-Loire setzten wir unsere Kajaks ein. Es ging, bei sehr niedrigem Wasserstand, über Pouilly-sur-Loire, Chatillon-sur-Loire, Briare, Gien, Sully-sur-Loire, Jargenau,  Orléon, Blois, bis Amboise. Im letztgenannten sehr schönen Ort, gibt es eine Schlossanlage mit dem da Vinci-Museum, die unbedingt besichtigt werden sollten. Hier liegt das Herz von Leonardo da Vinci begraben. Dieser musste aus Italien fliehen und lebte bis zu seinem Tod in Frankreich, an der Loire.

Dordogne

Im Jahr 1996, paddelten wir erstmals auf diesem schönen Fluss. Das Wasser im August sehr warm, ab floss so, dass das Paddeln nicht so ganz einfach ablief. Zu dieser Zeit sind eben viele Touristen unterwegs. Alle wollen den Fluss und die wunderbare Landschaft genießen. Ich kenne keinen Ort, der so hochqualitative Lebensmittel bietet wie die Stadt Sarlat und Umgebung.

Havel

Mitte November 2018 lief ein Paddelkurs im Canadier. Morgens um 10 h hatte es 1 Grad! Bis um 13 h stieg die Tagestemperatur auf 3 Grad. Wir wurden aber warm und brauchten eigentlich nur die leichten Winterhandschuhe. Anfangs übten wir den trockenen Einstieg vom nassen Ufer. Mit ersten, gemeinsamen Paddelschlägen ging es dann auf die Havel. Vorwärts, rückwärts, bremsen, drehen. Das anfangs wackelige Einsteigen und Umsetzen im Kanu, ging später flott von der Hand. Alles will gelernt sein, um sich auf dem Fluss ruhig und gefühlvoll bewegen zu können. 

Dann ging es mit dem „J-Schlag“ der Steuerfrau weiter. Zu Beginn war das gar nicht so leicht umzusetzen. Dieser ergonomisch sinnvolle und Kräfte schonende Paddelschlag, muss ausfĂĽhrlich geĂĽbt werden. Gleichzeitig soll der Canadier ja auch noch auf Linie gehalten und gesteuert werden.

Mittags waren wir dann mit unseren Ăśbungen zufrieden.

 

Elbe

Havelberg (Fähre) bis Wahrenberg (hinter Wittenberge. Am letzten Junitag 2018, bei ca. 25 Grad und einem leicht, mit Schäfchenwolken bedeckten Himmel, starteten wir die 38 km-Tour. Der Fluss führte sehr wenig Wasser, hatte aber noch eine flotte Strömung. Irgendwie erinnerte mich die fast unberührte Landschaft, mit an den Ufern träge liegenden Kühen, an meine Fahrt auf der Loire(Frankreich). Die Elbe wird nicht eingezwängt und kann ganz natürliche Wege finden. Sobald einmal ein Haus oder Dorf zu sehen war, freuten wir uns und warfen gleich einen Blick auf die Karte. An der alten Hansestadt Werben, paddelten wir ca. 16 km bis Gnevsdorf. Dort, in der Nähe des Storchendorfes Rühstedt, hielten wir erstmals an und besichtigten den Einlauf der Havel, über den Gneevsdorfer Vorfluter Der Deich, den die Radfahrer des Elberadweges nutzen,  reichte hier fast bis  an den Fluss.

Die Linke Uferseite der Elbe war, durch das Niedrigwasser, eine riesige Sandbank. Das Normalwasser ist wohl fast 150 cm höher. Die nun folgenden Uferzonen liegen beidseitig im Biosphärenreservat. Das Paddeln fiel uns leicht und es gab nur an einem Flussbogen einen leichten Gegenwind. Eigentlich planten wir, schon nach 32 km, in Wittenberge, aus zusteigen. Dort lief aber gerade ein Drachenbootrennen, welches wir kurz beachteten. Der Paddeltag war uns aber so angenehm, dass wir beschlossen, noch 4 km weiter zu paddeln und in Wahrenberg anzulanden. Wir kamen früher an, als geplant und konnten noch etwas in der Sonne liegen und unsere Kajaks gegenseitig ausprobieren.

 

 

Spree

Fürstenwalde, ca. 39 km auf der Spree + Dahme, über Hangelsberg bis Erkner. Durch die Öffnung mehrerer Altarme, hat sich die Strecke leicht verlängert. Das ist die  das richtige Tour für Genießer und Geübte. Nach über 15 Jahren, fuhren wir mit dem bepackten Auto und unserem Robson Brooks 17, erst nachmittags bis zum Einsatzort. Katrin bewachte unser umfangreiches Gepäck und ich fuhr den Wagen zum Ziel, nach Erkner. Von dort fährt der Regio stündlich bis Fürstenwalde (Kosten ca. 4,50 €).

Um 16.30 h setzten wir den Kanadier aufs Wasser und paddelten die ersten ca. 3,5 km bis zum Wehr Große Tränke, der Trennung von Oder-Spree-Kanal und natürlichen Fürstenwalder Spree. Das Umsetzen mit einem extrem schwergängigen Rollwagen, war nicht nur für uns mühselig. Wer hat das Ding nur konstruiert? Es war bestimmt kein Paddler.20160806_144016_resized

Nun konnten wir die mäandernde Spree voll genießen. Es begegneten uns nur eine Familie mit zwei Kindern, die mit zwei Faltbooten unterwegs waren. Nach ca. 13,5 km, noch vor dem abendlichen Biwakplatz, kurz nach Hangelsberg, erwischte uns ein Regenschauer, wie aus Eimern. Bleiben wir und suchen unter dem Tarp Schutz vor dem Wetter, oder warten wir ab und fahren dann weiter, um die Gesamtstrecke optimal zu bewältigen? Nach 20 Minuten kam die Sonne heraus und wir glitten auf der Spree, zwischen der unglaublich schönen Landschaft und zwitschernden Vögeln, weiter. Noch bei Sonnenschein, bauten wir unser geräumiges Tatonka Sherpa Dome Plus auf und genossen den Abend. Ein graues, großes Wildschwein wurde von uns aufgeschreckt. Es rieb sich, ganz in unserer Nähe, genüsslich die Flanke.

Schon gegen 7.00 h krochen wir aus dem Schlafsack und konnten nach einer Stunde ablegen. Auch am Sonntag, waren wir wieder allein auf dem schönen Fluss unterwegs. Entlang des nie langweilig werdenden Flusses und der Ufer, finden sich viele Rastplätze. Mittags lagen wir in der Sonne und kochten uns anschließend ein energiereiches Nudelmahl mit Brokoli. Über Mönchwinkel, Spreewerder, Spreeau und Neu Zittau , erreichten wir schon gegen 14.00 h das Ziel, am Dämmeritzsee in Erkner. Schade, wir waren einfach zu schnell unterwegs.

Berlin + Umgebung

Unsere Boote lagerten bis 2015 im ruhigen Ortsteil Alt-Gatow. Dieser, noch bäuerlich wirkende, idyllische kleine Ort, ist eine Anreise Wert. Einige Touren starteten dort, direkt an der Havel und sind in unendlich vielen Varianten (Rund- und Tagestouren, Wochentouren bis zur Elbe und über diverse Binnenverbindungen zur Müritz oder auch die Havel herauf) zu paddeln. (Foto: am Wannsee)

Berlin-Outside Fotos 2009 008

Mecklenburg-Vorpommern/MĂĽritz

Für den interessierten und durchtrainierten Paddler, empfiehlt sich die Müritz. Es ist zu beachten, dass die Windverhältnisse, Untiefen und Unterwasserhindernisse in Form von Findlingen, nicht zu unterschätzen sind. Das Ufer der Ostseite, kann und darf in großen Bereichen nicht betreten werden (Naturschutzgebiet). Eine genaue Planung der Pausen und Ausstiegsmöglichkeiten, ist notwendig. Zeltplätze und alternative Übernachtungsmöglichkeiten, sind ausreichend vorhanden.

MĂĽritzarm (ca. 24 km) Anfang April 2016 paddelten wir bei leichtem Wind 2-3 bft ab Vipperow, bis zum MĂĽritzsee, dann in den kleinen Verbindungskanal  zu Im Langen Ort, in den Nebelsee und ganz weit nach SĂĽden, bis zum Langhagensee.  Ab 2017, kann man dort wieder Im „Donnersberg“ einkehren (Besitzerwechsel + Umbau). Als erste längere Paddeltour im 1er, war das die passende Distanz. Wir sahen kaum Touristen, dafĂĽr aber einen Fischadler, weiĂźe Reiher und eine Rohrweihe.

 

Ostsee

Erfahrene Paddler zieht es irgendwann auch auf die Ostsee. Wer dort einmal gepaddelt ist und die diversen Wetterumbrüche, Winde und Strömungen erlebt hat, möchte im Binnenland nicht mehr so richtig unterwegs sein. Er wird süchtig nach Salzwasser. (Foto: Querung des Greifswalder Bodden)

IMG_2194Die Umrundung der Inseln Poel, Rügen und Hiddensee, gehörte für uns zu den schönsten Erfahrungen im Paddelsport. Größere Querungen, sollen vermieden werden. Ein Kenterkurs, mit jährlich wiederholten Übungen, ist ein Muss. Wir empfehlen eine OstseeTour grundsätzlich als Gruppe, von mind. 2-3 Paddeln und mit einem erfahrenen Guide zu unternehmen.

 

Rund Rügen 2005 010 Die Landschaft auf den Inseln, gerade die kleineren Häfen und die Uferzonen ( unbedingt die Biosphärenreservate beachten! Betreten verboten, geforderten Mindestabstand auf See einhalten), bleiben im Gedächtnis. (Foto: Steilküste bei Thiessow, ganz im Südosten von Rügen)

Achtet auf regelmäßige Pause, das Trinken und denkt auch an die richtige Verpflegung, während einer solchen, nicht alltäglichen SeekajakTour. Zum Ăśbernachten, Trinkwasser und Verpflegung aufnehmen, gibt es genĂĽgende Gelegenheiten. Auf dem Ausschnittfoto, seht ihr den die Ausstiegsmöglichkeit im Hafen von Lohme, Nordosten von RĂĽgen). Dort mussten wir 2009 einen Tag „abwettern“, des es mit bft 5-6 fĂĽr eine Fortsetzung der Umrundung, zu stĂĽrmisch war. Dort gibt es oben, oberhalb der steilen und langen Treppen, ein empfehlenswertes Restaurant mit regionalen KĂĽche.

Rügen JuniJuli 2008 008 Über den kleinen Hafen in Glowe, kommt man weiter und paddelt bis Vilm, einem sehenswerten, historischen Fischerdorf, kurz vor Arkona.